Mittelfränkische Meisterschaften 2019
Auf Anregung des Bezirksvorsitzenden Jürgen Bodach und dem stellvertretenden Bezirksvorsitzenden/Sportwart Thomas Auernheimer wurden mit Schreiben vom 06.08.2018 Trainer/Übungsleiter und Verantwortliche von größeren Leichtathletik-vereinen zu einem Workshop am 07.09.2018/18.30 Uhr in die Sportgaststätte des VfL Nürnberg e.V. eingeladen – Ziel der Veranstaltung war, für die Wettkampfsaison 2019 die Wettkampfgestaltung zu optimieren und die bei der Besprechung  entstandenen Wünsche/Anregungen bei den Meisterschaften optimal umzusetzen. Da nicht alle Trainer namentlich und auch adressenmäßig bekannt gewesen sind, wurde diese Einladung auf der Internet-Website „www.blv-mittelfranken“ veröffentlicht, um noch einen größeren Trainer- und Funktionärskreis zu erreichen.

An dem Workshop haben teilgenommen:
Jürgen Bodach/BLV Mittelfranken – Thomas Auernheimer/BLV Mittelfranken – Roland Gröll/LG Eckental + Kreisvorsitzender BLV-Kreis Erlangen – Bernd Buchwald/LG Hersbruck + Kreisvorsitzender BLV–Kreis Nürnberger Land – Harald Schmaus/LAC Quelle Fürth – Walter Huber/TSV Zirndorf – Marcus Grun/TSV Zirndorf + BLV Mittelfranken/Website – Joseph Welsch/TSV Katzwang 1905 e.V. – Christian Hoffmann/VfL Nürnberg + Lehrbeauftragter der BBS – Christian Gussner/TSV Wendelstein – Kai Hammer/TV 1860 Dinkelsbühl – Bernhard Rieck/TSV 1860 Dinkelsbühl – Peter Müller/TS Herzogenaurach.

Aufgrund Urlaub oder anderweitiger Verpflichtungen mussten leider absagen: Tim Hoehnemann/LAC Quelle Fürth – Norbert Wörlein/TSV Ochenbruck – Ulrike Grau/TSV Ansbach – Karl Bauer/TV Gunzenhausen

Des Weiteren waren eingeladen:  Jörg Lorenz/Erlangen – Jörg Stäcker/BLB – Heino Wiese – Markus Mönius/LSC Höchstadt/Aisch.

Die überragende Saison der jugendlichen Leichtathleten des TSV 1860 Ansbach gipfelte beim Internationalen Ländervergleich der Alpen-Anrainerstaaten in Bregenz in einem überraschenden Speerwurfsieg von Robert Grau. Mit 60,05 m belegte der U20-Jugendliche im weiß-blauen Bayerntrikot Platz 1 bei den Männern und verhalf Bayern so zum Gesamtsieg bei diesem ARGE ALP Wettkampf.


Auch dieses Jahr hatte der KiLA Cup in allen Altersklassen regen Zulauf und wir dürfen auf das Finale gespannt sein.
Folgende Teams haben sich qualifiziert und können beim Finale am 22.9.2018 mitmischen:


U8
TSV Zirndorf        Biberstädtler Kids
TSV Altenberg        Altenberger Sprungzwerge
TSC Neuendettelsau    Thilo´s Team
TSV Ochenbruck    Die Sprungflöhe


U10
TSV Leutershausen    Die roten Flitzer
TSV Zirndorf        Biberstädtler Rennmäuse
TSV Ochenbruck    Die Sprintchampions
TSV Ochenbruck    Die Speedmacher
TSV Altenberg        Altenberger Speedies
LAC Quelle Fürth    LAC Kids
TSC Neuendettelsau    Thilo´s Freunde
TSV Katzwang        Katzwanger Rennmäuse
TV 1848 Schwabach    Blauer Power


U12
TSV Leutershausen    Alarmstufe rot
TV 1848 Schwabach    White&Blue
LAC Quelle Fürth    LAC Quelle Fürth 1
LAC Quelle Fürth    LAC Quelle Fürth 2
TV Dietenhofen        Die spritzigen Orangen   


Hallo liebe Trainer/innen
von mittelfränkischen Leichtathletikvereinen,

wie es sich ja bereits sicherlich rumgesprochen hat, hat sich das Präsidium des BLV Mittelfranken in einigen Positionen neu besetzt u.a. auch in der Position des BLV-Bezirksvorsitzenden (jetzt Jürgen Bodach, vormals Wolfgang Schoeppe, jetzt Ehren-vorsitzender) und des Bezirkssportwartes/stv. Bezirksvorsitzenden (jetzt Thomas Auernheimer, vormals Jutta Schoeppe).

Im Bereich der Organisation der mittelfränkischen Meisterschaften wollen wir einige Änderungen durchführen (z.B. gemischte 4 x 100 m – Staffeln, Staffelmeisterschaften, Möglichkeiten auch für kleinere Vereine, mittelfränkische Meisterschaften durchführen zu können, M/W12-Meisterschaften usw.). Darüber hat sich Thomas Auernheimer viele Gedanken gemacht und würde diese Gedanken mit Euch als verantwortliche Trainer in den mittelfränkischen Leichtathletikvereinen durch diskutieren – vielleicht auch, um die Meisterschaften wieder attraktiver zu machen und für viele Sportler als Jahreshighlight zu gestalten, denn nicht jeder kommt zu Bayerischen Meisterschaften.

 

Die Deutschen Leichtathletikmeisterschaften 2018 am Nürnberger Hauptmarkt bzw. im Nürnberger Max-Morlock-Stadion waren – so denke ich – das absolute Leichtathletikevent und -highlight in Bayern und natürlich auch in Nürnberg.

Carina Kilian (W13, TSV Ipsheim) und Aliyah Hofmann (W13, TSV 1860 Ansbach) haben die Bayerischen Meisterschaften der W14 in Kitzingen genutzt um sich auf eine Bestleistung von 2,55 m im Stabhochsprung zu steigern. Diese Höhe ist Bezirksrekord für Mittelfranken. Bislang hatte den Rekord Janne Uhl (TV 1860 Gunzenhausen), die in Kitzingen 2,40 m übersprang, seit dem Mai 2018 alleine gehalten. Nun sind drei Nachwuchsathletinnen aus Westmittelfranken gemeinsam mit 2,55 m Rekordhalterinnen.

Der 19-jährige Robert Grau vom TSV 1860 Ansbach ist der erste Athlet in der bayerischen Sporthistorie, der bei Bayerischen Meisterschaften im Nachwuchsbereich oder bei Erwachsenen Goldmedaillen mit Diskus und Speer gleichzeitig gewinnen konnte.

Gleich drei junge Stabhochspringerinnen des Jahrgangs 2005 aus dem Westen Mittelfrankens sind aktuell im Blickfeld der Disziplintrainer. Aliyah Hofmann (TSV 1860 Ansbach), Carina Kilian (TSV Ipsheim) und Janne Uhl (TV 1860 Gunzenhausen) übertrafen in den letzen Wochen den bisherigen W13-Bezirksrekord von 2,42 m aus dem Jahre 2007. Hofmann und Kilian übersprangen 2,50 m und Uhl ist mit 2,55 m aktuelle Mittelfränkische W13-Rekordhalterin. Die Bayerischen W14-Meisterschaften, bei denen die drei W13-Springerinnen hoch starten dürfen, und die Stabhochsprung-Kreismeisterschaften in Ansbach am 25. Juli sind die nächsten Gelegenheiten, die drei Springerinnen miteinander zu sehen.

Zum dritten Mal verbesserte der 18-jährigen Speerwerfer Robert Grau vom TSV 1860 Ansbach den Mittelfränkischen Speerwurfrekord in der U20. Mit 62,71 m erzielte der Student am 24. Juni beim Werfertag in Ochenbruck eine neue persönliche Bestweite und damit einen neuen Mittelfränkischen Rekord.

Ungewohnt spät im Wettkampfjahr war heuer der Werfertag in Ochenbruck für den Speerwurfkader um Landestrainer Josef Schaffarzik, der Robert Grau im Stützpunkt Nürnberg betreut, ein willkommener Test vor den großen Meisterschaften. Grau bestätigte seinen aktuellen Aufwärtstrend. Außer bei seiner neuen Bestleistung von 62,71 m mit dem 800-Gramm-Männerspeer flog der Speer des Ansbachers noch zwei weitere Male über die 60-m-Marke ohne wirklich auszusegeln.

Die volle Wucht des Rekordwurfes vor der Abwurflinie abzufangen ohne allzu viel herzuschenken erfordert von Robert Grau schon einiges an Akrobatik